Weihnachten 2017      Artikel verlinken

Ein erhellender Artikel von reconquista.jetzt zum Weihnachtsfest:

Weihnachtsmann, Nikolaus und Christkind
Der vergessene Ursprung des Geschenkebringers

Anmerkung der Neuen Gemeinschaft von Philosophen:

Dies ist der beste Artikel zur Erklärung des wahren Ursprungs des Weihnachtsfestes, den wir jemals gefunden haben! Dadurch wird unter anderem deutlich, daß der Cocacola-Weihnachtsmann wesentlich mehr mit der ursprünglichen Idee Weihnachtsfestes zu tun hat, als all das scheinheilige Theater, das die paulinistischen Kirchen darum herumkonstruiert haben – und alles was sie sie bringen hat seinen Ursprung im nordisch-germanischen Heidentum, sie haben es nur für ihre Zwecke umfunktioniert. Ein Abo der Zeitschrift RECONQUISTA können wir all unseren Lesern nur wärmstens empfehlen – schaut Euch deren Netzseite mal an!

Abbildung von Odin auf Sleipnir aus der isländischen Eddahandschrift NKS 1867 4to von Ólafur Brynjúlfsson aus dem Jahre 1760

Morgen kommt der Weihnachtsmann,
Kommt mit seinen Gaben.
Trommel, Pfeife und Gewehr,
Fahn und Säbel und noch mehr,
Ja ein ganzes Kriegesheer,
Möcht’ ich gerne haben.

So dichtete 1835 reichlich „unweihnachtlich“ niemand anders als der Vater der deutschen Nationalhymne, Heinrich Hoffmann von Fallersleben. Wer aber ist eigentlich jener weißbärtige alte Mann, der jedes Jahr Geschenke verteilt? Nun, der Weihnachtsmann ist niemand anders als der Nikolaus, der allerdings schon am 6. Dezember erscheint, um der Überlieferung nach vor allem Kinder zu beschenken. Bis zur Reformation im 16. Jahrhundert blieb der 6. Dezember der Tag der Bescherung. Daß heute der Weihnachtsmann erst am 24. Geschenke bringt, hat einerseits mit Luthers Auflehnung gegen die Heiligenverehrung der katholischen Kirche, andererseits auch mit den USA und der dort geprägten Kommerzialisierung des Festes zu tun. Gläubige Haushalte, egal ob evangelisch oder katholisch, lassen daher am Weihnachtsabend lieber das „Christkind“ die Geschenke bringen, obgleich dieses vom Reformator Luther als Gegenspieler zum katholischen Nikolaus historisch etwas unscharf in die Schlacht um die Weihnachtssymbolik geschickt wurde. Denn das Christkind, also der neugeborene Jesus, ist ja eigentlich das Geburtstagskind, das die Geschenke verdient hätte anstatt sie anderen Kindern zu bringen.

Das jedenfalls ist die heutige Kirchenlehre, derzufolge Jesus am 25. Dezember des Jahres 0 geboren wurde. In den USA, die schon immer ein Händchen für kulturelle und religiöse Abweichungen und Sonderheiten hatten, bringt dagegen traditionell Santa Claus am Morgen des 25. Dezember Geschenke. Der amerikanische Santa Claus wiederum ist der amerikanisierte Sinterklaas, der durch niederländische Einwanderer nach Neu Amsterdam, dem heutigen New York, eingeführt worden war. Auch er beschenkte wie der Nikolaus am 6. Dezember die Kinder, bis er nach Amerika kam und dort sein Gewerbe auf den vorgeblichen Geburtstag Christi verlegte. Anders als Nikolaus, der den Knecht Ruprecht mit sich führt um unartige Kinder zu bestrafen, wird Sinterclaas vom Swarte Piet begleitet, wobei unklar ist, ob es sich dabei ursprünglich um einen Mohren handeln sollte, oder die dunkle Fabre von seiner Gewohnheit herrührt, durch die Kamine in die Häuser der zu Beschenkenden zu gelangen.

In der heutigen Zeit fast vollständig in Vergessenheit geraten ist indes, auf wen die Gestalt des heiligen Nikolaus tatsächlich zurückgeht. Sicherlich nicht auf den katholischen Bischof Nikolaus von Myra, dessen offizieller Gedenktag der 6. Dezember ist. Interessantwerweise ist über Nikolaus, den ebenso oft wie fälschlich als Held christlicher Überlieferung gepriesenen, so gut wie gar nichts sicher bekannt, nicht einmal sein Sterbedatum, das wohl auch nicht auf den 6. Dezember fiel. Nikolaus ist vielmehr eine klassische Notbesetzung wie man es aus zweitklassigen Theateraufführungen kennt, wenn der Hauptdarsteller kurzfristig ausfällt. Immerhin hat es der unscheinbare Heilige aus der heutigen Türkei damit zu einem der bekanntesten Männer der Weltgeschichte geschafft. Treffender allerdings wäre die Bezeichnung als größter Hochstapler – und das wider Willen, da er erst postmortem die Rolle übernahm. Denn der wahre Geschenkebringer, der anders als Nikolaus auch mit einem wirklichen Rauschebart aufwaten konnte, ist der alte germanische Gott Wotan/ Odin. Einer der vielen Beinamen des Göttervaters war "Nikarr", "Nikuddr", was mit "Flutgeist" im Sinne von Beherrscher der Stürme oder Winde übersetzt werden kann (Das althochdeutsche Wort "niccus" ist ein Wassergeist). Die alten Quellen zeichnen ihn mit langem Bart, wallendem Mangtel und spitzem breitkrempligen Hut. Als Bettler oder Einsiedler zieht er mit einem Stab oder Speer durch die Lande, oft auf seinem achtbeinigen weißen Ross Sleipnir und begleitet von zwei Wölfen; er beschenkt und wird beschenkt, sein weiterer Beiname Oski bedeutet entsprechend „Wunscherfüller“. Weit reicht die Tradition zurück, an seinem Festtag, dem 6. Dezember, mit Möhren, Brotstückchen oder Hafer gefüllte (Holz-) Schuhe vor die Haustüre zu stellen, die seinem Pferd als Futter dienen sollten. Für dieses Gaben zugunsten des Pferdes von Wotan erwarteten die Kinder eine Belohnung. In Thüringen kennt man noch den Kindervers:

„Wer kommt denn da geritten?
Herr Wude, Wude Nikolaus!
Laß mich nicht lange bitten
Und schüttle deinen Beutel aus.“

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Kommentar Albert-Schweitzer-Kreis:

In der isländischen Darstellung von Odin (= Allvater) bitte auch dessen Speer beachten, der das universelle dreieinige Weltenseelenprinzip (Weltensäule, Irminsul, Yggdrasil) symbolisiert. Dieser ähnelt sehr dem Speer Marduks, des höchsten Gottes Babyloniens, vom dem die große babylonische Seherin Sajaha sagte, das derjenige der neue Sargon werden wird, der den Speer Marduks (also des Allvaters) auffängt (also das Weistum um die Weltenseele wiederentdeckt) und daß der Dritte Sargon am Beginn des Wassermannzeitalters (= unsere heutige Zeit) im Land des Mitternachtsberges (also in Deutschland) das REICH wiedererrichten wird – siehe Das Buch der SAJAHA. Sowohl in der nordischen als auch in der sumerisch-babylonischen Kultur wird der Allvater immer mit Bart und Sonnensymbolen dargestellt.